Müllverbrennung heizt jetzt den Welsern ein
VON: OÖ NACHRICHTEN
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WELS. Stabile Preise versprechen die E-Werk-Chefs den Kunden des Welser Fernwärmenetzes. Denn mit der am Freitag in Betrieb genommenen Leitung aus der Welser Müllverbrennung sei die Abhängigkeit vom Russengas deutlich gesunken, unterstrich Direktor Gerhard Weiß. In einem Festakt drehte er symbolisch mit Vorstand Erich Rondonell, Landesrat Rudi Anschober, Energie- AG-Chef Leo Windtner und SP-Vize Hermann Wimmer die neue Leitung auf. In den Baukosten von 7,8 Millionen sind 2,6 Millionen Fördergeld enthalten. Der hohe Stahlpreis drückte die Gesamtkosten um eine Million Euro nach oben. Dennoch zählten sich am Freitag alle Beteiligten zu den Gewinnern. „Ein gelungenes Beispiel für einen effizienten Umgang mit Energie“, lobte etwa Anschober. Ideal bietet sich die neue Leitung für die Betriebe in der Pernau an. Die VAM und Kellner&Kunz sind bereits angeschlossen, weitere sollen folgen. Das mit Müll erhitzte Heißwasser ersetzt neun Millionen Kubikmeter Erdgas und senkt die CO2-Belastung um 17.000 Tonnen. (fam) |






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